Generalisierungen
ich glaub ich steh vor einem dunklen loch
ich kann nicht mal sagen, ob es tief ist, ich denk schon, schwarze löcher sind selten nur gruben
rundherum steht ein kreis von leuten, allen gestiefelt und bereit mich runterzustossen, mich runterzuziehen, rein in dieses loch, tief tief hinunter
vl stehen außerhalb von dem kreis ein paar menschen, die die hand austrecken würden um mir zu helfen, aber ich seh sich nicht genau, kann sie kaum wahrnehmen
ich bin am überlegen ob ich mich nicht einfach fallen lassen sollte, mal sehen was da unten ist, viel schlimmer kanns momentan ja nicht mehr werden
dann bliebe mir vl noch ein kleines bisschen stolz erhalten, ich könnte selbst den zeitpunkt wählen, wann der fall ist, niemand könnte diesen part für mich übernehmen
vl sollte ich auch mal kurz stehenbleiben, mich umschauen, aber was wenn ich dann nix seh, oder beim genaueren hinsehen entdecke das wirklich niemand dasteht und mir die hand hinhält
sicher sollte ich mich bewusst wegdrehen vom loch, aber schwarze löcher haben ja bekanntlich eine unstillbare anziehungskraft, ganze planetensysteme sollen so schon verschwunden sein, was mach da ich in der unendlichkeit des universums eigentlich noch aus - ein fingerschnippser, ein blinzeln - weg bin ich, keiner merkts wahrscheinlich, keinem wird was fehlen
werde ich wem fehlen/abgehen/...
besserisses - 7. Mai, 15:39
verbittert soll ich sein
oder zumindest so schauen
wie definiert es sich eigentlich genau "verbittert zu sein"
und damit meine ich nicht die pro forma wikipedia beschreibung
...
besserisses - 7. Mai, 15:38
Bitte
Lieber
Ohne
Gewähr
besserisses - 7. Mai, 15:35
die leiden des jungen werthers - johann wolfgang goethe
die neuen leiden des jungen w. - ulrich plenzdorf
und jetzt ich...
aber bis auf die titel und meiner interpretation davon ist mir nicht viel mit den beiden leidenden gemein
weder bin ich auf dem unglücklichen weg mich in vergebene männer zu verlieben noch lebe ich in einer gartenlaube...
beide geschichten sind meiner meiner nach lesenswert
nur wer schreibt meine geschichte?!
ich selbst wohl kaum, selbst in diesem blog vermag ich nur winzige puzzleteile meines täglichen daseins darzulegen
und niemand könnte es für mich schreiben, weil niemand mich wirklich kennt
natürlich, berechtigter einwand wäre, dass ich selbst mich am besten kennen müsste, doch bin ich nach jahrzehnten immer noch auf der suche nach mir selbst, haben meinen weg noch nicht gefunden bzw wenn ich glaube auf ihm zu wandeln, stolpere ich oder komme zumindest ins taumeln
...
und nicht nur einmal hab ich den weg verlassen, entweder um zu verweilen oder um mich auf irr- und abwege zu begeben
...
tja momentan weiß ich nicht einmal wo genau ich gehe, ob ich vl gerade dabei bin festen schrittes meinen weg zu gehen oder vollkommen vom richtigen weg abzudriften
besserisses - 7. Mai, 15:32
aus aktuellem anlass und aufgrund der momentanen gefühlslage
"Depeche Mode - Never let me down again"
he knows where he's taking me
taking me where i want to be
...
we're flying high
besserisses - 7. Mai, 15:26
vl sollte man mehr fotografieren, filmen, ... mehr erinnerungen festhalten
im prinzip sollte jeder seine eigene reality show haben
nur halt mit bonusfeatures wie zurückspulen, so könnte man schöne momente immer und immer wieder erleben oder wenn man mal auf der leitung steht oder was nicht gecheckt einfach nochmal den augenblick erleben, so würde man nix mehr verpassen
ganz speziell würde ich auf die funktion löschen bestehen
wenn mal was scheiße gelaufen ist, wenn mal wieder eine aktion der totale griff ins klo war, wenn man verletzt wurde, das herz/die seele einen schaden genommen hat, schwupps, man nimmt die filmspule und ein stück wird rausgeschnitten, ganz einfach, keine großen dramen mehr die wunden hinterlassen, egal ob physisch oder psychisch
da hätte jeder das einfache, perfekte, non-plus-ultra leben
aber wer will das?! in manchen momenten wünsche ich mir so eine fernbedienung für mein leben, aber mit meiner vernunft und dem wenigen zusammengerafften hausverstand erkenne ich auch das es so kein leben mehr wäre sondern nur eine beschönigte heile welt die nicht wirklich existiert sondern künstlich geschaffen wurde
also heißts: weiter leben!
besserisses - 7. Mai, 15:25
Freunde sind es die zählen
Jeder kann was anderes behaupten, aber ich sag das mal so...
Darüber nachdenken, in die Vergangenheit zurückblicken, resümieren...
Es sind Freunde, die was bedeuten, die bleiben, helfen, reden, zuhören, einfach nur da sind, ...
besserisses - 7. Mai, 15:24
Verkauft sich unsere Gesellschaft?
wir werden durch den heutigen Gang der Zeit ja fast dazu gezwungen nur noch auf uns selbst zu schauen, aber dabei merken wir gar nicht wie wir eigentlich selbst auf der Strecken bleiben... Menschen haben nicht mehr Zeit stehen zu bleiben, durchzuatmen, einfach mal einen Augenblick nur genießen und ihn nicht mit Gedanken an Dinge zu verschwenden die uns zwar wichtig vorkommen, aber im Prinzip nicht weiterhelfen
Geld, Geld, Geld, immer nur Geld, natürlich, es macht Menschen glücklich, tut es ja, geb ich zu, lässt sich auch schwer bestreiten, nur macht Geld leider sehr oft auch unglücklich... Ich denke oft an Menschen, Freunde, gute Freunde, die es verdient hätten alles Glück der Welt zu erhalten, nur sehe ich sie am Geld, dem Problem Geldmangel zerbrechen, sie gingen/gehen zu Grunde, leiden, lassen sich aber nicht bemitleiden, brauchen Geld, nehmen aber keines an, weil ja Geld bekommen/verdienen immer etwas mit Stolz zu tun hat, und Stolz ist manchmal so ziemlich das Letzte was sich unsereins nehmen lässt
Geld nimmt uns viel Lebensfreude, in schlimmen Fällen auch Lebensmut, was schon ein paar Menschen zerstört hat...
Leider(??) gibt uns Geld auch immer Lebensfreude, manchmal auch unter dem Synonym "Lebensqualität" die uns das liebe Geld bieten soll...
Geld ist nicht alles, wirklich nicht - Freunde, Familie, Liebe,... Ziele die wir anstreben sollten...
(in meinem Beitrag heute ist eine kleine unterschwellige Bitte an alle Leser platziert... mal drüber nachdenken...)
besserisses - 7. Mai, 14:57
gehen gehen gehen warten bus kommt einsteigen warten warten warten knopf drücken stop geschubst werden aussteigen schritt schritt rote ampel warten grüne ampel gehen gehen gehen gehen gehen ausweichen gehen gehen gehen gehen gehen geschäft abbiegen reingehen umsehen ausweichen umdrehen ständer umkreisen etikett suchen schieben schieben passende größe suchen kleidungsstück nehmen umsehen ankleide suchen ankleide gefunden gehen gehen ausweichen gehen warten ausweichen gehen vorhang zuziehen ausziehen anziehen drehen drehen spekulieren ausziehen anziehen rausgehen drängel gehen gehen kassa suchen kassa finden zur kassa gehen einreihen warten warten warten schritt warten warten warten schritt warten warten warten schritt kleidung übergeben warten tasche durchwühlen zahlen sackerl in empfang nehmen umdrehen gehen gehen gehen gehen gehen
unzählige wiederholungen dieses absatzes zeigen einen typischen einkaufsnachmittag
besserisses - 7. Mai, 14:55
sonne[N(l)ICHT]
Fragen über Fragen— geschrieben von besserisses @ 23:45
heute ist wetterbedingt die schlafkrankheit ausgebrochen obwohl die den heutigen zustand nicht korrekt beschreibt... narkoleptisch war/bin ich wahrhaftig nicht, eher zu keiner unnötigen bewegung fähig, ich denke nicht das sich ein exakter medizischener begriff hierfür finden lässt
gestern durch das nachmittägliche sonnentanken auf der donauinsel schien es als wäre der akku wieder voll aufgeladen, nach dem leerlauf über den ganzen winter, aber dann heute diese nullrunde...
es stellt sich ja auch die frage was man bei dauerregen von früh bis spät überhaupt hätte machen können (konjunktiv II wohlgemerkt), aber nach dem hätt i-war i prinzip der österreichischen gesellschaft HÄTTE ICH ja was machen können, WÄRE ICH den tag über nicht nutzlos herumgeflätzt sondern wäre wo gewesen wo die zeit nicht verbeigerauscht wäre!
ich geb einfach der heutigen sommerzeit-umstellung die schuld, basta
besserisses - 7. Mai, 14:54